Die Arbeiten junger Menschen kreisen um Themen wie Rückzug, Identität und Selbstverortung. Oft entstehen sie intuitiv, ohne klar formulierte Botschaft, aber getragen von inneren Prozessen. Kunst wird zum Ausdruck von Bedürfnissen, die nicht immer klar oder in Worte gefasst sind. Es handelt sich nicht um fertige Aussagen, sondern eher um Hinweise auf das Bedürfnis nach Schutz, nach Gesehen- und Gehörtwerden, nach Abgrenzung ebenso wie nach Nähe und Zugehörigkeit. Die Werke fungieren als Dokumente dieser inneren Bewegungen. Als sichtbare Formen von etwas, das sich dem direkten Aussprechen entzieht. So stellt sich die Frage: Was brauche ich - und wie zeigt sich dieses Bedürfnis, selbst dann, wenn ich es nicht benennen kann?
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Danke an alle, die wieder am Start waren - fürs Ausstellen, Vorbeikommen und Mitgestalten. Ohne euch wäre das Ganze nicht das, was es ist.
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©frieda.therese - Kuration & Design

